Sogenannte Freezer waren Steckmodule, mithilfe derer der jeweils aktuelle Inhalt des Arbeitsspeichers des C-64 »eingefroren« und abgespeichert werden konnte. Bekannte Modelle waren Action Replay, Final Cartridge und ICEPIC (hier zu »icepick«, also »Eispickel« verballhornt). Diese Technik konnte man u.a. nutzen, um kopiergeschützte Programme zu kopieren, während sie ausgeführt wurden und sich im Arbeitsspeicher befanden. Solche Kopien waren jedoch fehleranfällig, weswegen sie bei Usern unbeliebt waren.
Der 1982 lancierte »Commodore 64«-Heimcomputer gilt als eines der erfolgreichsten Computermodelle aller Zeiten und wurde bis zu seiner Einstellung 1994 zwischen 12 und 30 Millionen Mal weltweit verkauft. Der 8-Bit-Computer bestach durch überragende Grafik- und Soundqualität und erfreute sich großer Beliebtheit auf der ganzen Welt, auch in Südosteuropa.
Viele Heimcomputer der 1980er Jahre, neben dem C-64 auch der britische ZX Spectrum, nutzten nicht nur Disketten, sondern auch Mikrokassetten als Datenspeicher. Dies kam den Usern entgegen, die dadurch Daten auch auf normale Audiokassetten überspielen konnten.
Der 1985 lancierte, 1989 eingestellte C-64-Nachfolger Commodore 128 (C-128) hatte einen Intel-kompatiblen Zweitprozessor, mithilfe dessen die Ausführung von für das Betriebssystem CP/M geschriebener Anwendersoftware möglich war. Damit wurde das Gerät vom Spiele- zum Bürorechner. Dragoslav versorgte also anscheinend nicht nur Jugendliche mit Spielen, sondern auch Erwachsene mit professioneller Software.
Auf eine DD- oder 2D-Diskette des C-64 passen 340 Kilobyte Daten.
Novi Sad war seit der Gründung des sozialistischen Jugoslawiens 1945 die Hauptstadt der Vojvodina, einer autonomen Provinz, die der Republik Serbien angegliedert war. Mit der neuen Verfassung von 1974 wurden die Autonomierechte erweitert, die die Vojvodina faktisch auf Republiksebene hoben. Dieser Status wurde, drei Jahre nach diesem Brief, von Slobodan Milošević wieder aufgehoben.