Diese digitale Kooperation zwischen Mülheim und Mettmann war anfänglich auch von einem »Kommunalen Koordinierungsausschuss« zur Gründung von Rechenzentren befürwortet worden. Hintergrund für diese Empfehlungen des Koordinierungsausschusses für Kooperationen waren Mitte der 1970er Jahre vor allem finanzielle Erwägungen, um die hohen Kosten von Rechenzentren auf mehrere Schultern zu verteilen. Darüber hinaus begründeten strukturelle Faktoren wie gemeinsame Bezirksgrenzen oder Arbeitsbeziehungen – z.B. Berufspendlerströme – den Zusammenschluss in gemeinsamen Rechenzentren, den Kommunalen Datenverarbeitungszentralen (KDVZ).
Im Laufe der weiteren Planungen sah der »Kommunale Koordinierungsausschuss« das von Mülheim erwünschte Zusammengehen mit Mettmann ohne Wuppertal nicht mehr als zielführend an. Eine Kooperation zwischen Mettmann und Wuppertal sei stattdessen funktionaler, sodass Mülheim wiederum eine Kooperation mit Essen oder Duisburg eingehen solle.