»Operation Match« (1965): Der Computer arrangierte die Blind-Dates.
Zuvor mussten die Teilnehmer:innen einen 105 Items starken Fragebogen ausfüllen, in dem sie über ihren ethnischen Hintergrund, ihre konfessionelle Zugehörigkeit, ihre politischen Einstellungen, ihre Hobbys, ihre akademische Bildung sowie den sozialen Status ihrer Eltern und das Familieneinkommen berichteten. Aber auch intimere Fragen waren Teil der Auswahl: »Do you think romantic love is necessary for successful marriage?« Oder: »Is extensive sexual activity preparation for marriage, part of ›growing up‹?«Die Logik war simpel: In erster Linie suchte der Computer nach Übereinstimmungen.
»Operation Match Quantitative Personality Projection Test III«, 1965, Quelle: Computer History Museum: https://www.computerhistory.org/collections/catalog/102797881/.